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Verfahren der Bundesnetzagentur im Smart-Meter-Rollout

Der Smart-Meter-Rollout in Deutschland kommt nur schleppend voran – jetzt greift die Bundesnetzagentur durch. Nachdem bereits hunderte Messstellenbetreiber abgemahnt wurden, laufen gegen Dutzende Unternehmen Verfahren wegen verfehlter Ausbauquoten. Drohen nun Zwangsgelder und weitere Maßnahmen, um den digitalen Fortschritt im Energiesektor zu erzwingen?

Der Einbau von intelligenten Stromzählern – Smart Metern – verläuft schleppend. Deshalb hat die Bundesnetzagentur bereits im Februar 2025 rund 700 Messstellenbetreiber abgemahnt, da sie den gesetzlich vorgeschriebenen Einbau von Smart Metern bislang nicht im erforderlichen Umfang umgesetzt haben.

Das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) schreibt vor, dass die grundzuständigen Messstellenbetreiber den Einbau moderner Messeinrichtungen sowie intelligenter Messsysteme vorantreiben müssen.

Da 77 Unternehmen die gesetzlich vorgegebene Quote von 20 Prozent für den Rollout intelligenter Messsysteme bis zum 31. Dezember 2025 nicht erfüllt haben, hat die Bundesnetzagentur inzwischen gegen diese Unternehmen Verfahren eingeleitet.

Laut Bundesnetzagentur soll die Umsetzung der gesetzlich definierten Ausbauziele durch die Verhängung von Zwangsgeldern sichergestellt werden. Darüber hinaus werden schrittweise weitere Aufsichtsverfahren folgen.

Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Rechtsanwalt Emil Kindler gerne zur Verfügung.

 

https://www.bundesnetzagentur.de/1099028